Yolanthes Ratgeber

Der Ratgeber Jobsuche und Bewerbung

Außerhalb der Bibliothek habe ich auch einen ganz bürgerlichen Job - und der hat leider überhaupt nichts mit Büchern zu tun. Durch meine frühere Arbeit im Bereich Recruiting/Personal ist mir aufgefallen, dass viele Leute Schwierigkeiten mit Bewerbungen haben. Egal, ob online oder offline: es gibt ein paar wichtige Punkte, die man einhalten sollte. Denn sonst hat man, ungeachtet der beruflichen Fähigkeiten, nur wenig Chancen.

In der Praxis läuft das so ab: Die eingegangenen Bewerbungen werden in drei Kategorien sortiert: "niemals", "vielleicht" und "einladen". Schlampige Bewerbungen kommen ziemlich sicher auf den Stapel "niemals", vor allem wenn es sich um Bürojobs handelt.

Seht eure Bewerbung als erste Arbeitsprobe, als Prospekt und Werbung für eure Person. Denn mehr haben die Personaler erst einmal nicht in der Hand.

Deshalb mal ein paar unbürokratische Tipps mit Beispielen aus meinem Berufsalltag - ich hoffe, sie helfen euch:

1. Bewerbungsschreiben
2. Lebenslauf
3. Unterlagen und Bewerbungsmappe
4. Die Gehaltsfrage
5. Personalberater
6. Online Job-Börsen

Übrigens könnt ihr die Kosten für Bewerbungen steuerlich absetzen. Verwahrt also die Quittungen für Stellengesuchanzeigen, Briefmarken, Kopien, Mappen, Passbilder und Anfahrtkosten zu Gesprächen (sofern das Unternehmen nicht für die Anreisekosten aufkommt). Auch PKW-Kilometer können abgesetzt werden. Dazu müsst ihr aber eine genaue Auflistung der Bewerbungstermine oder noch besser die Einladungsschreiben beilegen. Man kann auch eine Pauschale pro Bewerbungsmappe absetzen (ca. 10,- bis 12,- € werden akzeptiert), dann allerdings dürfen die Belege nirgendwo mehr auftauchen. Die Anreisekosten können davon getrennt abgerechnet werden.


Bewerbungsschreiben