Sting

Sting war Leadsänger der in den Achtzigern (auch von mir) heißgeliebten Band Police. Nach der Trennung der Band startete er seine Solokarriere mit unglaublichen Erfolgen, die hauptsächlich auf seine eingängigen Melodien und außerordentlich guten Texten zurückzuführen ist. Doch nur wenn man es schafft, Police und Sting zu trennen, wird man nicht enttäuscht sein.

The Dream of the Blue Turtles
Das Debut für Stings Solokarriere. Dieses Album ist eher melancholisch, ein bisschen wenig humorvoll, aber die Umsetzung von Texten und Musik ist hervorragend. Da Sting nicht einfach das Erfolgsrezept von Police übernommen hat, setzt er mehr auf Akustik und Jazzelemente. "Moon over Bourbon Street" und "Children's Crusade" mit Branford Marsalis als Gastmusiker sind schön bis an die Schmerzgrenze. Mein Lieblingssong: "Fortress around your heart".

 

Nothing Like The Sun / Nada como el sol
Sting setzt seine einzigartige (wenn auch nicht perfekte) Stimme gekonnt ein, vermischt Blues- und Jazzelemente und ist bastelt daraus eine wundervolle CD, die man immer wieder hören kann. Trotz der eher ruhigen Songs niemals langweilig. Interessant ist die spanische Version - die Sprache passt ganz besonders zu der Musik.

 

Brand New Day
Ein sehr vielseitiges Album mit einigen Ausflügen in verschiedene Stilrichtungen. Der Titelsong hätte fast ein Song der in Würde gealterten Police sein können. Außergewöhnlich schön ist "Desert Rose", das mit arabisch klingenden Elementen fremdartig und gleichzeitig eingängig ist. Insgesamt ein gemischtes Album, das man mehr als einmal hören muss. Auch hier wieder erstklassige Gastmusiker: u.a. Stevie Wonder, Branford Marsalis und James Taylor.


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