Fury In The Slaughterhouse

Fury In The Slaughterhouse ist eine deutsche Band aus Hannover. Die erste CD "Fury in the Slaughterhouse" erschien 1988. Der Durchbruch kam 1990 mit "Jau". Der größere Erfolg stellte sich mit "Mono" 1993 ein und "Radio Orchid" ist noch immer legendär. Danach gab es Alben wechselnder Qualität. Vor einigen Jahren machten Fury sogar eine USA-Tour als Vorgruppe von "Meat Loaf", wurden aber bei den Konzerten Publikumsliebling und waren zu starke Konkurrenz für den Fleischklops. Nach wenigen Auftritten trennte man sich nicht gerade friedlich. Furys Musik ist breitbandiger Rock, mal mit Skiffle-Elementen, mal Country, mal melancholisch schön. Unverwechselbar ist die Stimme von Kai Wingenfelder, die auch den schwächeren Songs noch ein paar Glanzlichter verleiht. Die meisten Stücke sind es übrigens wert, dass man etwas mehr auf die Texte achtet.

Spezieller Dank an Olli für die Korrekturen sowie für den Link zur Website von Fury.

Mono
Das erste und unbestreitbar erfolgreichste Album der Furys. Netter Gag: "Mono" beginnt und endet wie eine etwas verkratzte LP. Die Songs sind vielfältig, noch mit der Leichtigkeit einer Newcomer-Band ohne Erfolgsdruck. Legendär sind sicherlich "Radio Orchid", "Every generation got its own disease" und das lustige Skiffle-Stück "When I'm dead and gone".

 

The Hearing And The Sense Of Balance
Auch hier alles andere als monoton, gibt es Melancholie ("Rainy April day", ein Song, der Curt Cobains Tochter gewidmet ist), Wut in "Dancing in the sunshine of the dark", Spaß im Ska-Rhythmus bei "Hang the DJ" und ein recht gut gelungenes, aber überflüssiges Police-Cover "Next to you".

 

The Color Fury
Diese CD gilt als würdig ihrer Vorgänger und dabei sehr ausgereift. Trotzdem sich Fury viel Zeit gelassen und ein qualitativ sehr hochwertiges Album zusammengestellt haben, fehlt hier doch ein wenig das Konzept. Ich mochte sie am Anfang, doch drei Mal hören war irgendwie genug.

 


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