The Cure

The Cure haben eine dunkle und eine helle Seite. Ich gebe ehrlich zu, dass ich die helle, freundliche und kommerzielle Seite bevorzuge. Nach einem Live-Konzert im April 2000 habe ich festgestellt, dass mich die düstere Seite der Cure in tiefste Depressionen treiben kann. Zumal sie ausschließlich depressive Stücke gespielt haben, was auch mit der letzten CD zusammenhängen mag.

Kiss Me, Kiss Me, Kiss Me
The Cure hat eine sehr vermischte Fangemeinde. Die "Grufties", die sich an den düsteren selbstmitleidigen Tönen berauschen und die Leute, die den positiveren Tönen den Vorzug nehmen. Dieses Album von 1987 bedient beide. Nicht in durchgängig hoher Qualität, aber The Cure hat ja auch niemals einen Perfektionsanspruch erhoben. Einfach gut sind die Stücke "Just like heaven", "Hot Hot Hot!!!", "Why can't I be you?" und das versonnene "Catch".

 

Greatest Hits
Eigentlich mag ich ja keine Greatest Hits Alben, dieses ist jedoch abwechslungsreich und bietet sowohl die Entwicklung als auch die Bandbreite, zu der The Cure fähig sind. Insgesamt gibt es hier die Songs, die nicht für die eingefleischten Gothic-Cure-Fans geschaffen wurden, sondern die eher gefälligere und kommerzielle Seite. Das muss nicht unbedingt schlecht sein - einfach gute Musik zum Autofahren und mitsingen.


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