Geborgen (Für Barbara I)

So lieg ich wach,
bin noch ganz naßgeschwitzt von dir.
Tief atmest du in meinem Arm.
Ich wüßte gern, wovon du grade träumst.

Auf meinem Mund kribbelt
noch die Wärme deiner Küsse.
Ruhig drücke ich mein Gesicht
in den Glanz deiner Haare.

Meine Angst ist verflogen,
verweht wie kalter Rauch.
Bei dir bin ich geborgen,
hoffentlich spürst du das auch.

(Stefan Küst)


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