Big Fish

Big FishBig Fish (2004) von Tim Burton
Tim Burton? Das ist doch der mit den skurrilen Geschichten und Bildern, der Regisseur von "Nightmare before Christmas", "Mars Attacks", dem schrägsten Batman-Film und anderen amüsanten Respektlosigkeiten, das "Enfant terrible" des Amerikanischen Kinos? Ja genau, der ist es. Und genau der hat einen der schönsten und romantischsten Filme gemacht, die ich in den letzten Jahren gesehen habe, ohne Kitsch und Action, fantasievoll, farbig, mit leisem Humor.
Die Geschichte vom "Big Fish", dem großen Fisch, ist nur eine der vielen unglaublichen Abenteuer, die Edward Bloom (als eine Art Kleinstadt-Lügenbaron) erlebt haben will. Sein Sohn, als Kind wohl von diesen Geschichten fasziniert war, ist als Erwachsener die Märchen Leid und das Verhältnis zu seinem Vater ist schwer gestört. Doch dann wird der alte Mann krank und Vater und Sohn kommen sich langsam wieder näher. Geschickt verwebt Burton die Erzählungen des sterbenden Vaters mit den realen Geschehnissen und "Lügengeschichten" erlangen plötzlich eine Glaubhaftigkeit, die der Sohn bei aller Skepsis nicht leugnen kann. Absolut sehenswert!

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