Jan Weiler

Maria, ihm schmeckt's nicht! Geschichten von meiner italienischen Sippe
Der Journalist Jan Weiler (Süddeutsche Zeitung) hat geheiratet. Nichts ungewöhnliches, denkt man - aber er hat eine Halbitalienerin geheiratet und damit nicht nur eine Frau sondern vor allem einen italienischen Schwiegervater und damit eine ganze italienische Familie bekommen. Liebenswürdig beherrscht Schwiegerpapa Antonio Marcipane seine Lieben und so ist eigentlich ganz klar, wo die nächsten Urlaube und die Weihnachtsfeiertage verbracht werden. In kleinen Episoden erzählt Weiler seine Erfahrungen mit der italienischen Sippschaft, über italienische Betten, über das Essen, die Urlaube, die Familienfeiern und alles, was so typisch, für uns oft eigentümlich und völlig liebenswert ist. Und, weil er seinen Schwiegersohn mag und dieser "keine dumme Salat" ist, erzählt Antonio ihm seine Lebensgeschichte, seine Kindheit und wie er voller Hoffnungen und Träume als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen ist, sich durchgebissen hat, bis er erreicht hat, was er sich erträumte.
Humorvoll und nachdenklich ist dieses Buch und hat nur einen Nachteil: es ist zu kurz!

 

Antonio im Wunderland
Antonio Marcipane ist uns als italienischer Schwiegervater bereits aus dem ersten Band von Jan Weiler bekannt. Er hat vieles erreicht, aber da ist noch das Gefühl, dass ein großes Ziel vor ihm liegt: Amerika! Und da Antonio keinen Sohn hat, der ihn begleitet, tut's ein Schwiegersohn auch... Antonio Marcipane ist den Lesern längst ans Herz gewachsen. Seine Gefühle sind tief, seine Weltanschauung ist zuweilen naiv, doch weise und bodenständig. Ich mag ihn sehr.

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