Philip Kerr

Das Wittgenstein- Programm
Im Jahre 2013 ist der Wissenschaft bekannt, dass das Fehlen eines bestimmten Nervenzentrums Männer zu potentiellen Serienkillern macht. Alle diese Männer, straffällig oder nicht, sind in einer Datenbank unter dem Decknamen verstorbener Philosophen registriert. Dann startet plötzlich eine Mordserie und die Opfer sind allesamt in der Datenbank registriert. Chief Inspector Isidora Jakowicz übernimmt den Fall und auf der Suche nach Mörder und Motiv muss sie sich mit der Philosophie auf eine andere Weise auseinandersetzen. Eine spannende Jagd beginnt. Kerr hat diesen Krimi in naher Zukunft angesiedelt und die utopischen Mittel sind vielleicht gar nicht utopisch: eine europäische Kennkartenkartei, in der auch die DNS der Bevölkerung gespeichert ist und die Umwandlung der Todesstrafe in ein lebenslängliches Koma. Auch als Krimileser muss man sich mit dieser Zukunftsgesellschaft auseinandersetzen und kann das Buch nicht ohne ein paar Anstrengungen der kleinen grauen Zellen aus der Hand legen. Das Buch wurde 1995 mit dem Deutschen Krimi-Preis für den besten internationalen Kriminalroman ausgezeichnet. Zu Recht, finde ich.

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