Anthologien

Cornelia von Schelling/Ann-Christine Wöhrl: Die Frauen von Havanna
Dieser Band enthält außergewöhnliche Lebensberichte, mit außergewöhnlichen Fotos (von A.C. Wöhrl). In 14 Geschichten erzählen Frauen aus Havanna über ihr Leben: darunter eine Lehrerin, eine Balletttänzerin, eine Mathematikerin, eine Rapperin und eine Prostituierte. Sie erzählen über die Probleme des Alltags, Mängel und Mentalitäten, mit denen sie zu kämpfen haben und wie sie ihre Probleme meistern oder sich damit abfinden. Sie sind allesamt starke Frauen, die man gerne kennen lernen würde, weil man sie durch die ausdrucksvollen Berichte und stimmungsvollen Fotos bereits zu kennen glaubt.

 

Dieter Wunderlich: EigenSinnige Frauen. Zehn Porträts
Die eigensinnigen Frauen sind Johanna von Orleans, Maria Ward, Maria Sibylla Merian, Madame de Pompadour, Rahel Varnhagen, Marie Curie, Coco Chanel, Frida Kahlo, Simone de Beauvoir und Ulrike Meinhof. Mit unterschiedlichsten Mitteln, aber dem gleichen Ziel kämpften sich diese zehn Frauen sowohl durch ihre persönliche als auch durch die Weltgeschichte. Widerstand gegen die Gesellschaft und gegen ihr eigenes Schicksal ist die große Gemeinsamkeit. Die Wege und Motive sind sehr unterschiedlich - aber keiner der Frauen kann man absprechen, dass sie mutig für ihre Ziele gekämpft hat. Nach diesen Porträts möchte man eigentlich jede einzelne von ihnen kennen lernen.

 

Dieter Wunderlich: Vernetzte Karrieren. Friedrich der Große, Maria Theresia, Katharina die Große
Kennt man schon? Nicht in diesem Zusammenhang. Wunderlich zeigt die Fäden auf, die diese Herrscher verknüpfen, Gemeinsamkeiten, die trennen und Verschiedenheiten, die vereinigen, in dem höchsten Ziel: der Erhaltung der Staatsräson. Die drei größten Herrscher der europäischen Geschichte werden so pointiert geschildert, die verschiedenen Charaktere so ausgeprägt dargestellt, dass man den Menschen hinter der Geschichtsfigur erkennt . Nie war Geschichte interessanter und kraftvoller.

 

Dieter Wunderlich: Göring und Goebbels. Eine Doppelbiografie
Auch hier wieder eine lebendige Gegenüberstellung geschichtlicher Personen, ihrer Motive und ihrer Lebensgeschichte. Beide ehrgeizige Karrieristen, haben sie in der Hoch-Zeit des Nationalsozialismus eine Chance für ihre persönlichen Ziele gesehen. Göring, rauschgiftsüchtiger Ex-Fliegerheld des Ersten Weltkriegs, sah eine Möglichkeit zur Selbstdarstellung zur Finanzierung seines aufwändigen Lebensstils und wurde mit Kalkül zu dem menschlichen Monster, das über die Leichen von Millionen Opfern ging. Goebbels, mit jedem Berufswunsch gescheitert, eher kraftlos und haltlos, fand in Hitler den Gott, dem er folgen konnte und der ihm Stärke und Macht verlieh. Wunderlich zeigt auf, wie sehr Ideologien mit den entsprechenden Charakteren verknüpft sind, die bereit sind, dafür auch den letzten Rest menschlicher Ethik in Grund und Boden zu stampfen.

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