Kurt Bartsch

Fanny Holzbein
Während in Berlin 1945 die Bomben fallen, träumt die junge Fanny Salbei von einem Soldaten, vom Leben nach dem Krieg und davon, eine berühmte Tänzerin zu sein. Dann fällt die Realität direkt auf ihr Haus und Fanny wacht im Krankenhaus auf. Ausgebombt, die Zukunft ist weit entfernt. Zusammen mit ihrer Freundin Charlotte wird nun Überleben geübt. Und mitten im Krieg ist das nicht immer leicht. Ein weiteres Unglück und aus Fanny wird Fanny "Holzbein" und der Traum vom Tanzen hat ein jähes Ende gefunden. Dennoch findet im Leben der Jugendlichen auch die Normalität ihren Platz, Verliebt sein neben Trauer, Albernheiten neben Todesängsten und Freundschaft neben den Verlusten. Fanny, Charlotte und die Menschen um sie herum leben in einer sich selbst zerstörenden Welt – und sie sind die Menschen, die am Ende des Wahnsinns eine Zukunft daraus bauen müssen.
Unsentimental erzählt, manchmal voller Wortwitz und sprachlich hervorragend gibt Kurt Bartsch seinen Lesern nicht nur einen Einblick in das alltägliche Leben dieser letzten Kriegsmonate, sondern auch die Gewissheit, dass inmitten dem Wahn die Hoffnung überlebt.

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